Major release: IPFire 2.11
Vier Jahre ist es her als IPFire 2 das Licht der Welt erblickte. Seitdem hat sich viel getan. Bis zu der heute erscheinenden Version 2.11 wurde unter der Haube gefeilt und optimiert, neue Features implementiert und das bestehende System immer auf dem aktuellsten Sicherheitsstand gehalten.
Die größte Neuerung dieser Version ist die Erstellung von OpenVPN-Verbindungen zwischen Subnetzen (Net2Net), was bisher nur für Roadwarrior-Verbindungen (Client2Net) möglich war. Über den gewohnten Konfigurationsexport durch ZIP-Archive kann die Tunnelkonfiguration ganz leicht zum Tunnelpartner übertragen werden. Eine ausührliche Dokumentation dazu findet man in der aktuellen Ausgabe des LinuxUser-Magazins, das noch bis zum 16. November 2011 erhältlich ist. Ebenso wurde die dazugehörige Dokumentation im Wiki überarbeitet.
IPsec-VPNs unterstützen nun das IKEv2-Protokoll, was einen leichteren, sichereren und schnelleren Verbindungsaufbau erlaubt. Diese Protokollversion verbessert besonders den Verbindungsaufbau in Umgebungen mit NAT und Carrier-NAT.
Hinzugekommen ist außerdem die eine einfache Möglichkeit statische Routen über die Weboberfläche einzurichten.
Mit der Version 2.11 wird auch ein Image auf ARM-Basis angeboten, um noch stromsparendere und kleinere Hardware zu unterstützen. Momentan befindet sich dieser Port im Beta-Studium.
Über eine Anerkennung in Form einer Spende, um den Entwicklern bei der Eigenfinanzierung des Projekts zu unterstützen, würden wir uns sehr freuen.
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