Just some testing…

5Okt/110

IPFire 2.11 für ARM verfügbar

Das IPFire-Projekt ist stolz die Verfügbarkeit eines ARM-Ports von IPFire 2.11 zu verkünden.

Eine Gruppe von Entwicklern arbeitete in den vergangenen Wochen an diesem ARM-Port und ist heute stolz eine erste Beta-Version von IPFire 2.11 für die ARM-Platform zu verkünden.

Warum ist ARM so eine ideale Platform für IPFire?

IPFire ist eine kleine, aber bekannte Firewall-Distribution mit wenigen Anforderungen an die Hardware. Es ist so schlank, dass es auf eine microSD-Karte passt und kann zusätzlich mit Erweiterungen ausgestattet werden. Das bedeutet, dass ein kleines Board ausreicht um einen komfortablen und sicheren Router mit VPN-Gateway und vielen anderen optionalen Funktionen austzstatten. Wenn genügend Leistung vorhanden ist, dann sogar mit Einbruchsdetektierung, Content-Filter uvam.

In unserer Gesellschaft wird die Einschränkung der Umweltverschmutzung täglich wichtiger. Wir nutzen eine Menge an Geräten in unseren Häusern und Büros, die immensen Stromverbrauch haben, was gleichzeitig der Umwelt, aber auch dem eigenen Geldbeutel schadet. Mit der richtigen Kombination von Hard- und Software ist es möglich diesen Faktor zu verringern ohne die gewohnten Funktionen vermissen zu müssen. Das IPFire-Team versucht dieses hiermit zu vereinen: Geringer Stromverbrauch, aber trotzdem maximalen Funktionsumfang, wenn gewünscht.

Dies ist unser neuester Schritt in Richtung des Ziels.

Heute veröffentlichen wir das erste Installationsimage für IPFire, das auf ARM-Hardware installiert werden kann. Es enthält eine komplette Installation und kann auf jedem ARM-basiertem Gerät betrieben werden, das ein Marvell Kirkwood SoC hat.

Daily Data Inc. stellte ein Dreamplug von Globalscale zur Verfügung, welcher es ermöglichte die Entwicklung aufzunehmen und dazu genutzt wurde IPFire für die armv5tel-Platform zu kompilieren. Dies ist der kleinste gemeinsame Nenner, aber wir hoffen in Zukunft eine Version für armv7hl veröffentlichen zu können, die aufgrund einer FPU die Geschwindigkeit noch einmal steigern kann.

Für all diese Ziele brauchen wir Ihre Hilfe. Wenn Sie ein Entwickler sind oder erfahrener Benutzer von IPFire, eine Firma oder einfach ein freiwilliger Helfer dann zögern Sie nicht an [email protected] zu schreiben.

Entwicklungshardware wird dringend benötigt, da das kompilieren von IPFire auf ARM in etwa eine halbe Woche dauert und ein extra Kernel für jeden SoC, der auf dem Markt zu kaufen ist, gebaut werden muss. Ebenso suchen wir nach Helfern, die das aktuell veröffentlichte Image (Link weiter unten) testen und Fehler an die Entwickler melden.

Wir freuen uns auf Ihre Reaktion zu dieser Entwicklung, denn nur, wenn genügend Interesse besteht gibt es die Möglichkeit den ARM weiter zu entwickeln. Bitte tragen Sie dazu bei.

IPFire 2.11 image
Installationsanleitung

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17Sep/110

IPFire 2.9 – Core Update 52 veröffentlicht

Dies ist das 52ste Update für die zweite Version der IPFire Firewall-Distribution.

Das Core Update 52 schließt mehrere Sicherheitsprobleme im Web-Proxy und im Apache Webserver. Zusätzlich wurde die Russische Sprachunterstützung hinzugefügt und einige kleinere Neuerungen erhielten Einzug.

Es wird empfohlen das Update so bald wie möglich zu installieren, es gilt jedoch zu beachten, dass während des Updates beide Services neu gestartet werden.

Liste der Änderungen:

  • Squid 3.1.15 (Sicherheitsupdate).
  • Apache2 2.2.20 (Sicherheitsupdate).
  • ethtool 3.0.
  • Russische Sprachunterstützung hinzugefügt.
  • Web proxy: Behebe Fehler bei der LDAP Authentifizierung mit UTF-8.
  • Namecheap zur Liste der dynamischen DNS Anbieter hinzugefügt.

Wir bedanken uns bei allen, die zu diesem Release beigetragen haben.
Über eine Spende um das Projekt voranzutreiben würden wir uns freuen.

Für ausführliche Informationen bitte folgenden Link verwenden http://git.ipfire.org/?p=ipfire-2.x.git;a=shortlog;h=refs/heads/core52.

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19Aug/110

IPFire 2.9 – Core Update 51 veröffentlicht

Heute veröffentlichen wir das 51ste Update für die zweite Version der IPFire Firewall-Distribution.

Das Core Update 51 addressiert mehrere Sicherheitsprobleme im Linux-Kernel, aber ebenso bringt es Stabilitätsverbesserungen, Geschwindigkeitsoptimierungen und Treiberupdates.

Es wird empfohlen das Update so bald wie möglich zu installieren, es gilt jedoch zu beachten, dass zum Abschluss der Installation ein Neustart nötig ist.

Das Update beinhaltet den aktuellsten Linux-Longterm-Kernel der 2.6.32 Reihe. Die Version 2.6.32.45 verfügt über viele Sicherheitskorrekturen und Treiberupdates (unten aufgeführt).

Vor einigen Jahren gab es Probleme mit einigen TCP/IP-Features und um diese Probleme zu minimieren entschloss man sich, sie zu deaktivieren. Da sich die Technologie durch stetige Weiterentwicklung deutlich verbessert hat, werden diese Features wieder reaktiviert, was zu einem signifikant gesteigerten Netzwerkdurchsatz führt.

Kurz vor Schluss haben sich die Linux-Kernel-Entwickler noch dazu entschlossen den Algorithmus, der zur Generierung der TCP-Sequenznummer dient, von MD4 auf MD5 umzustellen. Dan Kaminsky wies darauf hin, dass die MD4-Zufallszahlen nicht ausreichend zufällig genug generiert würden. Der neue Algorithmus verbessert somit die Sicherheit ohne dabei zu stark die Performance zu beeinflussen.

Liste der Treiberupdates:

  • compat-wireless (2.6.38-3-ns)
  • e1000 (8.0.30)
  • e1000e (1.3.10a)
  • igb (3.0.19)
  • v4l-dvb (git20110427)
  • linux-firmware (20110518)
  • zd1211-firmware.

Zusammengefasst bringt dieses Update eine noch bessere Unterstützung für aktuelle Hardware und insbesondere Drahtlosgeräte.

Wir bedanken uns bei allen, die zu diesem Release beigetragen haben.
Über eine Spende um das Projekt voranzutreiben würden wir uns freuen.

Für ausführliche Informationen bitte folgenden Link verwenden http://git.ipfire.org/?p=ipfire-2.x.git;a=shortlog;h=refs/heads/core51

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23Jul/110

Jubiläum: Core Update 50 veröffentlicht

Heute veröffentlichen wir das fünfzigste Update für IPFire 2.9. Zu diesem Anlass ein etwas ausführlicherer Bericht:

Wie die Zeit doch vergeht. Vor über 6 Jahren entstand IPFire, was damals den Code von IPCop abgespaltet hatte, um neue Wege zu gehen. Wege, die sich von dem Vorgänger differenzieren sollten, um das Einrichten, Warten und Absichern von kleinen Büro- und Heimnetzwerken bequemer und funktionaler zu machen.

Schnell wuchs das Projekt weiter und weiter und nach langer Arbeit entstand die Version 2, welche mit dem IPCop nichts weiter gemeinsam haben sollte als die Grundidee, das Webinterface und den Installer. Doch wirklich neu war die Basis, auf der das System nun arbeitete: Linux Kernel 2.6 und ein vollkommen erneuertes Userland mit GCC 4, was den Insidern sicherlich was sagt. Ein Meilenstein in den Augen der Entwickler, die das Ganze noch mit einem einfachen Paketmanagement krönten, das für Addons und noch wichtiger die Updates zuständig sein sollte.

Seit nun schon 44 Monaten und 50 Core Updates arbeitet IPFire besser als am ersten Tag. Das eifrige Team pflegt die Distribution mit kleineren Updates für Basis und Addons, aber bringt auch gelegentliche Änderungen am Systemkern. So läuft das System auch auf neuester Hardware und hält auch mit der technischen Entwicklung Schritt. Ein ganz besonders Augenmerk wird auf sicherheitskritische Probleme in Paketen gelegt, denn so wurden schon viele Sicherheitslücken binnen Stunden gepatcht, getestet und ausgeliefert.

Das grenzt IPFire von anderen freien Projekten ab, denn heute ist der feierwürdige 3. Jahrestag des letzten Updates für die bekannte Firewalldistribution IPCop. Bei vielen Gelegenheiten werden wir gefragt, ob das Projekt überhaupt noch existiere und ob nicht auch einmal eine “Version 2.0” angekündigt war. Aber schaut man sich den derzeitigen Entwicklungsstand an, so könnte man sich die Frage stellen, ob IPCop nicht erst da ist, wo IPFire 2.0 schon vor 4 Jahren war?

Die derzeitige Version von IPCop basiert auf dem Linux Kernel 2.4, der von den Kernelentwicklern höchstens noch mäßig gepflegt wird, aber leider nie aktuelle Versionen in die Distribution Einzug finden. Die verwendeten Bibliotheken und auch extern gepflegte Addons sind schon lang aus den Supportzeiten heraus. Auch der Einsatz von aktueller Hardware bereitet immmer öfter Probleme. Probleme von dessen Ursprüngen sich IPFire schon lange verabschiedet hat.

In Core Update 50, das heute erscheint, gab es Aktualisierungen bei den Paketen Squid (Version 3.1.14), Python (auf Version 2.7.2), Apache (Version 2.2.19) und smartmontools sowie collectd.
Ebenso ist IPFire jetzt in polnischer Sprache installier- und konfigurierbar und einige kleinere Fehler in der Weboberfläche wurden behoben.

Um das Projekt weiter so erfolgreich zu betreiben, möchten wir uns bei allen, die uns bis hierher begleitet haben, bedanken. Für die Zukunft hoffen wir, dass die Community und Interessierte sich tatkräftig beteiligen und ihre Unterstützung weiterhin zeigen. Dank an euch alle.

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12Jun/110

IPFire 2.9 – Core 49 veröffentlicht

Hallo zusammen,

heute haben wir IPFire 2.9 Core 49 freigegeben.
IPFire 2.9 Core 49 ist ein Bugfix-Release und bringt kleinere Verbesserungen.

Liste der Änderungen:

  • Qos Template: sip durch rtp ersetzt.
  • apache: max spare servers auf 10 gesetzt.
  • charon zu den IPSec-Logs hinzugefügt.
  • bugfix: ID information on IPSec configuration.
  • backup.cgi: Content-Length zum Anzeigen des Downloads.
  • cgi um den md raid status Anzuzeigen
  • services.cgi: mdadm aus der Liste entfernt
  • extrahd: mmcblk card reader und mdadm Unterstützung.
  • extrahd: Anzeige von nicht Partitionierten Festplatten.
  • Initskript das auf Langsame Laufwerke wartet hinzugefügt.
  • Fixes am openvpn.cgi
  • snort update Anzeige auf das Regeldatum geändert.
  • squid init script beedet verbliebene squidclamav Redirektoren.
  • lm_sensors: Aktualisierung auf  3.3.0.
  • Bugfix: localhost Webserver wurden auf den Proxy umgeleitet.
  • Mail-tools: Aktualisierung auf  2.07.
  • MIME-Tools: Aktualisierung auf  5.502.
  • ntfs-3g: Aktualisiert.

Wir bedanken uns bei allen, die zu diesem Release beigetragen haben.
Über eine Spende um das Projekt voranzutreiben würden wir uns freuen: http://www.ipfire.org/donation

Offene Bugs findet ihr unter http://bugtracker.ipfire.org
Für ausführliche Informationen bitte folgenden Link verwenden http://git.ipfire.org/?p=ipfire-2.x.git;a=shortlog;h=refs/heads/core49

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